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Alles im Griff

Bäcker müssen mehr haben als „sieben Sachen“ –
Auch bei Stress liefern Profis wie Romeo Butic aus Baiern routiniert erstklassige Ware

 

Wenn Romeo Butic die Lieferungen für seine Kunden zusammenstellt und jedes Stück seiner ofenfrischen Backwaren genauso ausschaut und sich anfühlt, wie der Bio-Bäckermeister das wollte, dann erfüllt ihn das auch nach 34 Berufsjahren noch mit unbändiger Freude. „Jedes Gebäck lebt“, sagt der Bäcker aus Leidenschaft. Wer ihn in der Backstube im Piusheim nahe Glonn bei der Arbeit erlebt, spürt seine Begeisterung für den Beruf bei jedem Handgriff. Einen schöneren könne er sich nicht vorstellen, so Butic, der Jugendlichen eine Ausbildung im Bäcker-Handwerk wärmstens empfiehlt.

 

„Ich will den Menschen, mit dem, was ich tue, eine Freude bereiten“, erklärt Bäckermeister Butic. Dass ihm dies gelingt, zeigen Rückmeldungen von Kunden, die sich schon mal mit einer spontanen E-Mail für den ganz besonderen Geschmack der nach alter Tradition und konsequent ohne Backhilfsmittel und Zusatzstoffe hergestellten Produkte der „Glonntaler Backkultur“ bedanken. „Man muss die Arbeit lieben und leben“, ist der Bio-Bäckermeister überzeugt. Gleichwohl ist er so erstaunt wie erfreut, wenn ihm die Kundschaft schreibt: „Man schmeckt einfach, dass Liebe drinsteckt.“ Zu der Hingabe an das Handwerk und seine Produkte müssen bestimmte innere Haltungen hinzukommen, davon ist Butic zutiefst überzeugt: „Ich gebe meinen Auszubildenden und Bäckern mit, dass nicht nur die fachliche Kompetenz wichtig ist.“ Bedeutsam sei auch die Einstellung zur Arbeit, also der Umgang mit Schwierigkeiten und Herausforderungen. Außerdem zähle „das Beste geben“. So müsse ein Bäcker nicht nur schnell, sondern auch flexibel arbeiten und selbst dann gleichbleibend hohe Qualität produzieren, wenn er unerwartet mit weiteren Aufgaben konfrontiert werde.

 

„Diese drei Punkte sind das A und O bei unserer Arbeit“, so der Bäckermeister. „Man muss sich in der Backstube aufeinander verlassen können, das ist unser Kapital.“ Er hat aber auch Verständnis für die Auszubildenden. „Das sind ja sehr junge Menschen, die müssen sich erst noch entwickeln.“ Allerdings hatte Romeo Butic auch schon einen deutlich älteren Auszubildenden. Der Quereinsteiger aus der Film- und Fernsehbranche bewährte sich im Alter von 40 Jahren bei der dreijährigen dualen Ausbildung im Betrieb und in der Städtischen Berufsschule für das Bäcker- und Konditorenhandwerk München mit Talent und Einsatzfreude. An der Berufsschule ist der fachliche Unterricht in die Lernfelder feine Backwaren, Weizenkleingebäck Weizenbrot, roggenhaltige Backwaren und Vollkorngebäck sowie Marketing und Verkauf aufgegliedert. „Sahnehäubchen“ der Ausbildung, so die Berufsschule, sei die Verarbeitung von Bio-Rohstoffen im Rahmen des fachlichen Unterrichts.

 

Etwas anderes als „Bio-Qualität auf höchstem Niveau“ kommt auch bei Romeo Butic nicht in die traditionelle Osttiroler Getreidemühle. Diese brauchen Butic und seine 14 Bäcker für das bei langsamer Umdrehungszahl schonende Mahlen des angelieferten Getreides. Es wird ausschließlich in zertifizierter Bio-Qualität von Tagwerk-Mühlen in den Landkreisen Ebersberg und Mühldorf bezogen. Bei allem Arbeitspensum in dem Zwei-Schicht-Betrieb an sieben Tagen in der Woche: Der Faktor Zeit spielt in der Bio-Bäckerei eine doppelte Rolle: Die Produktion muss gut und reibungslos funktionieren. Der Drei-Stufen-Sauerteig braucht aber einen Zeitraum von gut zwanzig Stunden, um sich in Ruhe entwickeln und dabei einen entsprechend intensiven Geschmack entfalten zu können. Er liegt dem Bäcker beim Formen auch nicht immer gleich gut in der Hand. Wie in jedem kreativen Beruf ist gibt es leichte Schwankungen in der Tagesform, die der Profi jedoch buchstäblich im Griff hat. Das gilt auch für die nächtlichen Arbeitszeiten. Hier rät Butic zum Schlafen auf Raten. Dafür habe er seine Kinder in ihren ersten Lebensjahren tagsüber besonders intensiv erleben können. Außerdem sollten sich Bäcker in spe darauf einstellen, dass auch dieses Handwerk körperliche Anstrengung bedeute. Dafür biete es nicht nur täglich neue kreative Entfaltungsmöglichkeiten. „Als Bäcker aus Deutschland ist man auf der ganzen Welt begehrt.“

Romeo Butic ist Bäcker mit Leib und Seele.
Foto: Peter Hinz-Rosin

Praktische Tipps für
die Ausbildung

 

Eine Umsetzungshilfe für den Bereich Sanitär-Heizung-Klima
soll Berufsbeginnern den Einstieg erleichtern 

 

Endlich Ausbildung! Das bedeutet ein neuer Arbeitsalltag und viele noch unbekannte Lerninhalte aus Theorie und Praxis. Eine Vielzahl an Informationen sowie praktische Handlungshilfen zur Planung und Durchführung der betrieblichen und schulischen Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik liefert eine neue Broschüre allen an dieser Ausbildung beteiligten oder interessierten Personen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat gemeinsam mit dem Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung (BTGA e.V.), der IG Metall und dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK e.V.) eine entsprechende Umsetzungshilfe innerhalb der BIBB-Reihe „Ausbildung gestalten“ veröffentlicht.

 

Darin werden die Umsetzung der neuen Ausbildungsordnung und des Rahmenlehrplans beschrieben, die am 1. August 2016 in Kraft getreten sind. Die Veröffentlichung richtet sich an Ausbilderinnen und Ausbilder, Auszubildende, Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer sowie an Prüferinnen und Prüfer. Die BIBB-Reihe „Ausbildung gestalten“ richtet sich mit ihren konkreten Tipps und praktischen Anleitungen direkt an die Ausbildungspraxis und unterstützt das Ausbildungspersonal bei der täglichen Arbeit mit den Auszubildenden. Das BIBB erarbeitet die Umsetzungshilfen in Zusammenarbeit mit einem Autorenteam, das sich aus Sachverständigen des Neuordnungsverfahrens zusammensetzt.

Die Umsetzungshilfe „Ausbildung gestalten – Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ kann unter www.bibb.de/ausbildunggestalten kostenlos heruntergeladen werden.

 

Darüber hinaus kann man gedruckte Exemplare beim BIBB auch als Print-on-Demand zum Preis von jeweils 24,90 Euro bestellen. Unter derselben Internetadresse stehen auch Umsetzungshilfen für weitere duale Ausbildungsberufe zur Verfügung. Dieses Angebot für die Ausbildungspraxis wird vom BIBB kontinuierlich ausgebaut.

 

Eine neue Broschüre soll Berufsanfängern zahlreiche nützliche Informationen bieten.               Foto: © BIBB

Die Weichen (neu) stellen

 

Engagierte Menschen können aktuell in unterschiedlichsten Berufsfeldern ihren Traumjob finden 

Während eines Praktikums können angehende Schulabgänger den Ausbildungsberuf im Dachdeckerhandwerk hautnah kennenlernen.
Foto: djd/dachdeckerdeinberuf.de

 

Auch im Jahr 2018 wollen oder müssen viele Menschen beruflich wichtige Entscheidungen treffen. Sei es, dass sie eine Ausbildung beginnen, sei es, dass sie sich aus ihrem angestammten Beruf heraus in eine andere Richtung orientieren (wollen). Ausbildungsberufe, beispielsweise im Dachdeckerhandwerk und in der Augenoptik bieten attraktive Perspektiven, auch selbstständige Lehrer und Pflegekräfte sind gefragte Leute.

 

„Obenauf“ sind Dachdecker im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur durch ihren luftigen Arbeitsplatz. Die Tätigkeit ist anspruchsvoll, abwechslungsreich – und krisensicher. Hinzu kommen zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die den Beruf für Schulabgänger interessant machen. Nach einer erfolgreichen Ausbildung sind die Übernahmechancen und Berufsper­spektiven sehr gut. So kann man sich nach der Meisterprüfung selbstständig machen oder zum Gebäude-Energieberater weiterbilden. Angehende Schulabgänger, die sich für die dreijährige Ausbildung interessieren, können vorab in den Beruf hineinschnuppern: Fachbetriebe bieten die Möglichkeit, während eines Praktikums die Bandbreite der Tätigkeiten kennenzulernen. Unter der Adresse www.dachdeckerdeinberuf.de können sich Schüler für ein Praktikum oder eine Lehrstelle bewerben. 

 

 Wer technisches Verständnis mitbringt, ein präzises Arbeiten schätzt und gerne anderen Menschen beratend zur Seite steht, wird am Beruf des Augenoptikers viel Freude haben. Vor allem im Umgang mit den Kunden ist Einfühlungsvermögen gefragt, denn eine Brille ist nicht nur Sehhilfe, sondern muss auch optisch zum Typ passen. Ein guter Hauptschulabschluss, die mittlere Reife, die Fachhochschulreife oder das Abitur sind deshalb Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung zum Gesellen, die drei Jahre dauert und hauptsächlich in Augenoptikfachgeschäften stattfindet. Nähere Informationen gibt es unter www.zva.de/augenoptiker/ausbildung.

 

Beim Franchising setzt man auf eine am Markt bereits erfolgreich erprobte Geschäftsidee. Wer sich etwa im Englischen zu Hause fühlt und gerne andere Menschen unterrichtet, kann sich zum Beispiel beim Mortimer English Club als Dozentin, Sprachlehrerin oder Kursleiterin selbständig machen und haupt- oder nebenberuflich in einen attraktiven Job einsteigen. Vor allem für Frauen, die einen beruflichen Neustart wagen und ihre Fremdsprachenkenntnisse zum Beruf machen wollen, kann dies eine attraktive Chance sein. Die Einstiegsgebühr ist überschaubar, Unterstützung kommt vom Franchise-Geber, der den Lizenznehmer vom Start weg tatkräftig unterstützt. Die Arbeitszeiten als Dozentin, Sprachlehrerin oder Kursleiterin können laut Anbieter flexibel gestaltet werden.

 

Ob Fachkräftemangel oder angemessene Qualität in Heimen und Krankenhäusern – das Thema Pflege beschäftigt die Gesellschaft zunehmend. Aufgrund des demografischen Wandels wird die Zahl der Pflegebedürftigen weiter steigen. Wie kann eine optimale Pflege jetzt und in Zukunft gelingen, die sowohl den Ansprüchen der zu Pflegenden als auch den Pflegekräften gerecht wird? Um diese Aufgabe zu bewältigen, ist eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten Voraussetzung. Deshalb steht der Deutsche Pflegetag vom 15. bis 17. März 2018 in Berlin unter dem Motto „Teamarbeit – Pflege interdisziplinär“. Damit ist sowohl das Zusammenspiel der verschiedenen Pflegeprofessionen gemeint als auch die Kooperation zwischen den verschiedenen Heilberufen – also den Ärzten und der Pflege.

 

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.deutscher-pflegetag.de.

Foto: Privat

Welcher Betrieb bildet wie aus? Regional ansässige Firmen bieten Schülern die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Auch die Grill Gruppe ist wieder auf der Berufsinfomesse mit einem Stand vertreten. Fragen zu kaufmännischen Ausbildungsberufen beantwortet Florian Moser (vorne links), Werkstattleiter Sylvio Thormann steht für Fragen zu technischen Ausbildungen zur Verfügung. Die Grill-Gruppe bildet aktuell Kfz-Mechatroniker, Kfz-Spengler, Lackierer, Fachkräfte Lagerlogistik sowie Automobilkaufleute aus.
Weitere Informationen gibt es auf
www.grill-gruppe.de/infos-zu-ausbildungsplaetzen 

Erster Kontakt

 

Bei der Berufsinfo-Messe in Kirchseeon        
stellen sich zahlreiche Ausbildungsbetriebe aus der Region vor

 Die Schulzeit nähert sich dem Ende – und nun? Schülerinnen und Schüler, die aktuell auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf sind, haben auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, regionale Betriebe aus unterschiedlichen Branchen unkompliziert kennenzulernen und sich über offene Ausbildungsstellen zu informieren – und zwar bei der Berufsinfo-Messe am Mittwoch, 28. Februar von 18 bis 20 Uhr im Berufsbildungswerk St. Zeno, Am Hirtenfeld 11, 85614 Kirchseeon.

 

Zahlreiche Betriebe aus dem Landkreis Ebersberg und der Region werden bei der Berufsinfo-Messe vor Ort sein – Handwerker verschiedener Fachrichtungen genauso wie Betriebe, die im kaufmännischen oder sozialen Bereich ausbilden. Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern sind eingeladen, ihre Fragen direkt an die Ansprechpartner der Unternehmen zu richten. Die Berufsberater der Agentur für Arbeit Ebersberg geben Tipps zur Ausbildungs-suche und Bewerbung. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Zwischen 17.30 und 20.30 Uhr verkehrt ein kostenloser Shuttle-Bus zwischen dem Bahnhof Kirchseeon und dem Berufsbildungswerk St. Zeno.

Die Berufsinfo-Messe ist eine Kooperationsveranstaltung des Mittelschulverbunds Ebersberg-Süd, dem Markt Kirchseeon, der Kreishandwerkerschaft Ebersberg, dem Berufsbildungswerk St. Zeno sowie der Agentur für Arbeit Ebersberg.