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Von der Schulbank
auf die Schwesternstation

 

Welche Ausbildung ist die richtige? Innerhalb eines Freiwilligen Sozialen Jahres
kann man Träume auf den Prüfstand stellen – und ungeahnte Entdeckungen machen 

 

Von wegen „vertane Zeit“ – Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist wohl eine der besten Möglichkeiten, herauszufinden, welcher Job zu einem passt oder eben nicht. Vielleicht möchte man erste und dann detailliertere Einblicke in einen Schulalltag bekommen, bevor man sich für eine Laufbahn im pädagogischen Bereich entscheidet. Oder im Krankenhaus arbeiten, weil man eine bestimmte Serie im Fernsehen so toll findet. Das Image aus den Serien entspricht jedoch nicht immer der Realität, und so ein FSJ, das sechs bis zwölf Monate dauern kann, gibt einem einen wunderbaren Einblick, wie es tatsächlich abläuft. Auch ein Einsatz in internationalen Einrichtungen ist möglich. Die Teilnehmer lernen auf diese Weise fremde Kulturen kennen, lernen vielleicht eine neue Sprache und erweitern ungemein ihren Horizont. Es ist also für Schulabgänger, die noch nicht so genau wissen, wohin die Reise gehen soll, ein wunderbarer Weg der Orientierung. 

ist ideal für die persönliche Berufsorientierung.
Foto: Nicola Jacobi

Aber auch für diejenigen, die ihr Ziel schon genau vor sich sehen, jedoch nicht auf direktem Weg dorthin kommen, ist es eine Chance. Olivia Gerrard (18) absolvierte ihr Abitur mit 1,2 und erhofft sich durch das FSJ sowie den Medizinertest, in München oder zumindest den nahegelegenen Unis angenommen zu werden. Es gibt unzählige Anbieter im Internet, man muss sich einfach etwas Zeit dafür nehmen und überlegen, was man gerne machen möchte. Auf dieser Seite findet man eine gute Übersicht über die verschiedenen Träger: https://www.pro-fsj.de/de/traeger.

 

Olivia Gerrard entschloss sich für das Bayerische Rote Kreuz und dabei für die Einsatzstelle im Rotkreuzklinikum in München-Neuhausen. Eine sehr gute Wahl, wie sich herausstellte, denn das gesamte Team dort, angefangen von den Krankenschwestern über die Sekretärin, die Medizinstudenten bis hin zu den Ärzten, empfingen sie freundlich und mit offenen Armen. 

Ausgestattet mit einer weißen Hose, einem hellblauen Hemd und selbst mitgebrachten Turnschuhen bekam Olivia eine Einweisung auf der Station 2.1, der Bauchchirurgie. Dort ist sie während der gesamten Zeit eingeteilt. Zum Pflichtprogramm gehören auch regelmäßig stattfindende Seminarwochen, in denen FSJler aus den verschiedensten Bereichen zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam interessante Seminarinhalte gestalten. Im Krankenhausalltag geht es meistens recht stressig zu. Da kann man sich natürlich vorstellen, dass für die Einarbeitung einer FSJlerin nicht viel Zeit ist. „Am Anfang fühlt man sich verloren, weil alle ihren Rhythmus haben. Aber wenn man die Augen aufhält, hat man die Chance, selbst einen Platz in diesem Rhythmus zu finden. Man darf sich nur nicht einschüchtern lassen, wenn man nicht gleich alles gezeigt bekommt“, sagt Olivia.

Erster Kontakt
mit der Zukunft

 

Das oberbayerische Handwerk bietet wieder die „Ferien-Werkstatt“
für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren an

 

Vom 29. Juli bis 2. August können Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren mit dem oberbayerischen Handwerk in die Sommerferien starten: Dann öffnen die Bildungszentren der Handwerkskammer in Ingolstadt, Mühldorf/Altötting, Rosenheim, Traunstein und Weilheim sowie die Schreiner-Innung München wieder ihre Werkstätten.

In dieser Zeit können Schülerinnen und Schüler fünf Handwerksberufe ausprobieren und erhalten wichtige Entscheidungshilfen für ihre Berufswahl. Erfahrene Ausbilder geben Einblicke in verschiedene Gewerke und vermitteln den Jugendlichen den Umgang mit unterschiedlichen Materialien. Für alle absolvierten „Mini-Praktika“ erhalten die Schüler ein Zertifikat. Die Materialkosten betragen 50 Euro.

Anmeldeschluss ist Freitag, 19. Juli. Je früher die Anmeldung erfolgt, desto sicherer ist ein Platz in den Wunschberufen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ferien-werkstatt.de.

Materialchecker und
Wunschverwirklicher

 

Fahrzeug- und Karosseriebauer sind die Spezialisten, wenn es um die Herstellung,  Ausbesserung und Reparatur von besonderen Fahrzeugen geht

 

Was haben Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge, Busse und Wohnmobile gemeinsam? Ihr Äußeres, die Innenräume und die Armaturengehäuse gibt es meist nicht von der Stange. Da braucht es Geschick gleich in mehreren Bereichen, und das stellen Karosserie- und Fahrzeugbauer täglich unter Beweis. Sie müssen Alleskönner und Hightech-Profis sein, sind in Werkstätten genauso tätig wie bei Herstellern und Einrichtungen, die einen Fuhrpark haben. Mit breit gefächertem Fachwissen fertigen sie die richtigen beziehungsweise gewünschten Karosserien und deren Teile sowie Fahreugaufbauten an, reparieren sie oder bessern sie aus.

 

Sägen, bohren, schleifen, vermessen, mit unterschiedlichsten Werkstoffen umgehen, aber auch gestalterische Ideen umsetzen oder entwickeln … für all dies ist eine intensive Ausbildung notwendig. So vermitteln Fachbetriebe die notwendigen handwerklichen Fähigkeiten sowie umfassende Maschinen-, Werkzeug- und Materialkunde und den Umgang mit modernster Technik. Angehende Fahrzeug- und Karosseriebauer werden unter anderem fit gemacht in Hydraulik, Pneumatik, Elektronik, rechnergestütztem Design. Fahrzeug- und Karosseriebauer sind auch echte „Materialchecker“, sie wissen alles beispielsweise über Stahl, Aluminium, Holz, Textilien, Kunststoff, Farben, Lacke, Dicht- und Isolierstoffe.

 

Die Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker dauert drei Jahre, es gibt drei Fachrichtungen, deren fachspezifische Inhalte stehen ab dem dritten Lehrjahr auf dem Stundenplan. Handwerkliches Geschick, körperliche Belastbarkeit, exaktes, sorgfältiges Arbeiten sowie ein Interesse an Farben und Formen sind Grundvoraussetzungen für den Job, auch eine gewisse Freude am direkten Kontakt mit Kunden wäre, je nach Einsatzbereich, wichtig. Für die Ausbildung zum Fahrzeug- und Karosseriebauer ist ein Mittelschulabschluss Voraussetzung.