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Auf Zack und am Puls der Zeit

„Kaufmann/-frau für Büromanagement“ zählt zu den beliebtesten Ausbildungsplätzen in Bayern

Nicht verzagen, Büromanager fragen!
Foto: Fotolia

Geschützter Beruf
zum Schutz der Zähne

 

Zahntechniker müssen mit Fingerspitzengefühl und
handwerklichem 
Geschick arbeiten – Die Ausbildung ist
erfüllend und anspruchsvoll 

 

Mögliche Testaufgabe: Einen Elefanten modellieren. Was zunächst ein wenig wie eine Bastelstunde anmutet, hat aber durchaus Sinn. Der Beruf der Zahntechnikerin oder des Zahntechnikers erfordert sehr spezifische Voraussetzungen: handwerkliches Geschick, Geduld, Ausdauer. Auch gutes räumliches Vorstellungsvermögen ist erforderlich, um später einmal Zahnformen und Zahnstellungen korrekt nachbilden zu können.

 

Der Weg zum Hochpräzisionshandwerker ist anspruchsvoll, so die Initiative proDente. Präzises Fräsen, sauberes Schleifen, gekonntes Modellieren gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Anwendung unterschiedlichster technischer Verfahren. Kenntnisse in Anatomie und Werkstoffkunde sind gefragt. Zudem lernen die Auszubildenden viel über physikalische und chemische Prozesse und schulen ihr Auge für die Abstufung feiner Farbnuancen, sollen doch die falschen Zähne später exakt zu den echten passen. Das Zahntechniker-Handwerk ist ein vielseitiger Beruf, die duale Ausbildung hierfür bieten Dentallabors, Zahnkliniken oder zahntechnische Industriebetriebe an.

Die Berufsschulbank müssen die Auszubildenden mindestens drei, in der Regel 3,5 Jahre lang drücken. Die Lehrjahre in der Zahntechnik werden durchschnittlich mit bis zu gut 470 Euro (Westdeutschland) im ersten Lehrjahr vergütet. Das Entgelt steigert sich mit den Ausbildungsjahren auf bis zu gut 710 Euro (Westdeutschland) im vierten Lehrjahr.

 

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zur Zahntechnikerin oder zum Zahntechniker eröffnen sich den Absolventen verschiedene Aufstiegschancen: Wer die Selbstständigkeit mit einem eigenen Zahnlabor oder eine Führungsposition in einem größeren Betrieb anstrebt, kann einen Meisterkurs bei einer Handwerkskammer oder einer anderen anerkannten Bildungsorganisation absolvieren. Immer größere Bedeutung gewinnen unter anderem CAD/CAM-Kenntnisse in der Zahntechnik. Wer auch am Computer Zahnersatz designen und Herstellungsprozesse programmieren kann, der ist für die Zukunft gerüstet.

Foto: proDente e.V./Peter Kierzkowski

Das waren noch Zeiten, als es im Büro eifrig klapperte – so rhythmisch, dass der amerikanische Komponist Leroy Anderson diesem Geräusch mit seinem Stück „The Typewriter“ für Orchester und Schreibmaschine 1950 ein Denkmal setzte. Der Beat ist zwar aus den Büros verschwunden (auf dem Computer tippt es sich doch etwas geräuschärmer), aber die Betriebsamkeit hat sich seit damals immer mehr gesteigert.

 

Völlig klar, dass man da immer jemanden braucht, der den Überblick behält. Kaufleute im Büromanagment sind dafür die richtigen. Sie kennen sich in sämtlichen Bereichen der Verwaltung aus. Kein Wunder: vor einigen Jahren entstand diese Ausbildung aus den drei Berufen „Bürokaufmann/-frau“, „Kaufmann/-frau für Bürokommunikation“ sowie „Fachangestellte/-r für Bürokommunikation“ und wurde ganz neu strukturiert – so gehört diese Ausbildung zu derzeit modernsten. Entsprechend angesagt ist sie auch. 

 

Die Aufgaben sind ganz schön vielfältig: Im Rechnungswesen beispielsweise überprüfen Kaufleute für Büromanagement ein- und ausgehende Rechnungen, im Sekretariat übernehmen sie unter anderem den Telefondienst, sind Meister der Termin-Koordination und verwalten Akten. Unabhängig ihrer Wirkungsstätte haben Kaufleute für Büromanagement auch den Schriftverkehr des jeweiligen Unternehmens in ihrer Obhut, Schreib-, Kalkulations-, und Präsentationsprogramme sind für sie keine fremden Territorien.

 

Neben der Top-Aktualität hat der Ausbildungsberuf noch einen weiteren Vorteil zu bieten: Je nach Interesse kann man Schwerpunkte innerhalb der Ausbildung setzen und entsprechend auch diverse Wahlfächer belegen. Bei manchen Unternehmen kann man während der kaufmännischen Ausbildung auch ein Englischzertifikat erwerben. Als durchschnittliche Ausbildungsvergütung gibt beispielsweise die Internetseite www.ausbildung.de im ersten Lehrjahr 760 Euro, im zweiten 810 Euro und im dritten 860 Euro an. Wer unter anderem gut organisieren und, je nach Schwerpunkt, gut mit Zahlen umgehen kann, flexibel ist, gerne genau, sorgfältig und serviceorientiert arbeitet, wird mit dieser Ausbildung eine gute Wahl treffen.

Die Maschinen-Versteher

 

Mechatroniker/ -innen sind die Schnittstelle zwischen Handwerk, Technik und Informatik – die Branche hält viele spannende Ausbildungsberufe bereit

Wer kann eine Waschmaschine reparieren? Wer setzt den Zug in Bewegung oder weiß, wie ein Röntgengerät zusammengesetzt ist? All dies sind Fälle für Mechatroniker/-innen. Je nach Fachrichtung und Einsatzbereich bauen Mechatroniker aus mechanischen, elektrischen und elektronischen Komponenten komplexe Systeme, montieren sie und nehmen sie in Betrieb. Der Begriff Mechatronik ist ein sogenanntes Kofferwort, zusammengesetzt aus den Begriffen Mechanik und Elektronik, und hat seinen Ursprung im technikaffinen Japan, wo die Firma Yaskawa Electric Corporation 1969 erstmalig den Begriff verwendete, um so die Ergänzung von mechanischen Komponenten mittels Elektronik zu erläutern; mittlerweile ist auch die Informatik in diesen Begriff integriert.

Mechatroniker und Mechatronikerinnen können und müssen, unter anderem, Schaltpläne lesen, Anlagen in Betrieb nehmen, programmieren, Systeme warten und reparieren, Anlagen prüfen und Software installieren. Mechatroniker arbeiten unter anderem im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automatisierungstechnik, in Fahrzeug- oder Luftfahrzeugbaubetrieben sowie in Informations-, Kommunikations- oder medizintechnischen Unternehmen. Wer ein Relais montieren oder Verschleißteile erneuern will, muss handwerklich geschickt sein, das Zusammenspiel von Auge und Hand sollte reibungslos funktionieren. Technikbegeisterung und Sorgfalt sind ebenfalls essenziell, in der Schule sollte man schon Spaß an Mathe, Informatik sowie Werken haben. Angehende Mechatroniker verdienen laut Bundesagentur für Arbeit im ersten Jahr als Azubi bis zu 730 Euro im Handwerk und bis zu 1053 Euro in Industriebetrieben. Die Vergütung steigert sich mit jedem Jahr, im vierten Lehrjahr auf bis zu 970 Euro im Handwerk und bis zu 1264 Euro in Industriebetrieben.

Laut Bundesinstitut für Berufsbildung sind Mädchen auch im Bereich Mechatronik auf dem Vormarsch.
Foto: BiBB/ESS