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Blühender Ort der Erinnerung

 

In der Zeit vor Ostern gibt es für die Neubepflanzung nicht nur eine große Auswahl an Pflanzen und Blumen, sondern auch Ideen für die individuelle Grabgestaltung

 

Der Frühling ist ganz da, der Kreislauf der Natur hat spürbar von vorn begonnen. Auch auf den Friedhöfen blühen und gedeihen die Pflanzen. Bei der Grabgestaltung setzen sich auch neue Ideen durch, weiß Friedhofsgärtner Christof Hilligardt aus Pforzheim. „Immer beliebter ist es, klassische Elemente mit neuen, modernen Ideen auf dem Grab zu kombinieren.“ Kleine Natursteine aus Granit oder Basalt, knorrige Wurzeln oder bemooste Astteile lassen sich beispielsweise dekorativ in die Dauerbepflanzung aus immergrünen Bodendeckern einbinden. Die natürlichen Elemente verwandeln das Grab in kleine Landschaften oder Felsengärten. Verstärkt wird diese Wirkung mit Pflanzen, die auch in der alpinen Gartengestaltung zum Einsatz kommen. „Vor allem Dachwurz, Arabis, Andenpolster oder Katzenpfötchen eignen sich sehr gut für die Grabbepflanzung“, erklärt der Friedhofsgärtner. Die Mini-Stauden können längere Trockenphasen gut überstehen. Klassiker wie Hornveilchen und Stiefmütterchen sorgen dabei für farbliche Akzente und setzen das Beet ins rechte Licht.

 

Auch wenn Gräber mit ihren relativ kleinen Flächen schwieriger zu gestalten sind als zum Beispiel ein Garten, lässt sich mit sorgfältiger Planung und guter Gestaltung ein gelungenes Gesamtbild erzielen. Friedhofsgärtner setzen dabei immer wieder auf die Kombination aus klassischen Wechselbeeten, die die Form des Grabzeichens aufnehmen, und kleinen, in die Dauerbepflanzung eingestreuten Inseln mit blühenden Pflanzen. Mit den richtigen Proportionen und einer gekonnten Pflanzenmischung sorgen diese Inseln auch bei kleineren Gräbern für ein harmonisches und modernes Bild. Eine abwechslungsreiche und spannende Gestaltung lässt sich aber auch mit unterschiedlichen Höhen erzielen. „Die Mischung von verschiedenen Bodendeckern oder das Anlegen unterschiedlich hoher Bereiche schafft vor allem auf großen Gräbern Bewegung in der Fläche und unterstreicht die plastische Wirkung des Beetes“, erklärt Friedhofsgärtner Hilligardt.

Eine große Rolle bei der Grabgestaltung spielt vor allem die Persönlichkeit des Verstorbenen. Was liegt daher näher, als Gegenstände oder Pflanzen aus dem eigenen Garten des Verstorbenen auf der Grabstätte einzubinden? Kleinere Gehölze oder Stauden aus dem heimischen Beet eines Gartenliebhabers können dabei hervorragend als Rahmenbepflanzung verwendet werden. Eine schöne Idee, findet der Fachmann: „Zwar kann man das nicht mit jeder Pflanze machen. Dennoch stärkt das die emotionale Bindung der Hinterbliebenen zur Grabstätte.“ Und welche Pflanzen empfiehlt der Fachmann für die Frühlingsbepflanzung? „Neben dem bekannten Sortiment aus Stiefmütterchen, Hornveilchen, Vergissmeinnicht oder Bellis sowie den verschiedenen Zwiebelblühern wie Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen haben sich in den vergangenen Jahren auch viele neue Arten und Sorten durchgesetzt.“ Dazu zählt zum Beispiel die Schleifenblume (Iberis), die mit ihren vielen kleinen, weißen Blüten sonnige Plätze bevorzugt und von April bis Juni blüht. Beim Pflanzenkauf sollte man jedoch genauer hinschauen, rät Hilligardt. „Pflanzen, die auf Gräbern verwendet werden, müssen andere Qualitäten haben als die Gewächse, die in Balkonkästen gepflanzt werden.“ Er und die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner empfehlen daher, Friedhofsgärtnereien vor Ort als Einkaufsquelle zu nutzen. Sie kultivieren die Pflanzen oft von Beginn an bei kühleren Temperaturen und härten sie damit besser ab. „Das ist gerade bei den Frühlingsblumen besonders wichtig.“

 

Zudem beraten die fachlich geschulten Mitarbeiter nicht nur bei der passenden Zusammenstellung der Pflanzen, sondern bieten auch ein umfangreiches Leistungsspektrum, wie die langfristige Grabpflege, an.