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Fahrt beim Fiskus angeben

 

Bei einem Wegeunfall können Unfallkosten steuerlich geltend gemacht werden

Schneeglätte, Eisregen, Aquaplaning … gerade bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen ist ein Unfall schnell passiert. Ein kleiner Trost mag da zumindest sein, worauf der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) hinweist: Die Unfallkosten sind steuerlich als Werbungskosten absetzbar, wenn der Unfall auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit zurück passiert. Das gilt auch für bestimmte Umwege, nämlich zum Tanken oder zur Abholung der Mitfahrer einer Fahrgemeinschaft. Auch wenn der Ehepartner im Rahmen einer Auswärtstätigkeit zum Bahnhof oder Flughafen gebracht wird und auf dem Rückweg ein Unfall passiert, sind die entstandenen Unfallkosten Werbungskosten. Der Unfall während einer Privatfahrt ist dagegen nicht absetzbar.

Als Werbungskosten können alle Kosten geltend gemacht werden. Die Kosten werden nicht etwa deshalb anteilig gekürzt, weil der Pkw auch privat genutzt wird. Umgekehrt können Unfallschäden, die auf einer privaten Fahrt passieren, steuerlich nicht angesetzt werden. Die Kosten werden in dem Jahr angesetzt, in dem sie bezahlt wurden. Erich Nöll, Geschäftsführer des BVL: „Voraussetzung für eine Anerkennung der Unfallkosten ist natürlich, dass ein Nachweis mit den betreffenden Rechnungen und Quittungen erbracht wird. Der Unfallbericht der Polizei sollte als Nachweis der Steuererklärung beigefügt werden. Handelt es sich um einen Totalschaden und wird der Wagen nicht repariert, sind als Unfallkosten eine Absetzung für außergewöhnliche Abnutzung (AfaA) zu berücksichtigen. Diese berechnet sich aus dem steuerlichen Buchwert abzüglich eines möglichen Restwertes des Pkw. Der Buchwert ergibt sich aus den ursprünglichen Anschaffungskosten des Pkw abzüglich fiktiver Abschreibungen bis zum Unfallzeitpunkt. Erstattungsleistungen beispielsweise von Versicherungen sind abzuziehen.“

Mit Expertise und Empathie zum Erfolg

 

Dr. Birgit Hartman-Hilter gehört zu den besten
Privatanwälten hierzulande 

Wenn die Fachanwältin für Familienrecht und Fachanwältin für Erbrecht Dr. Birgit Hartman-Hilter ihre Mandanten berät, hat sie nie nur deren Fall, sondern immer auch die Menschen im Blick. Dank hoher Fachkompetenz und guter Menschenkenntnis erarbeitet sie für diese individuell auf ihre Fragestellungen zugeschnittene Lösungen. Auf dem Weg dahin ist für die erfahrene Juristin ein offener Austausch auf Augenhöhe mit ihren Mandanten selbstverständlich.

 

Übrigens muss der Weg zur für den Mandanten günstigsten Lösung durchaus nicht immer über das Gericht oder durch alle Instanzen gehen. „Ich strebe immer eine vernünftige Lösung an, ohne vor Gericht klagen zu müssen“, sagt Dr. Birgit Hartman-Hilter. Die zertifizierte Mediatorin möchte ihren Mandanten wenn möglich Gerichtsprozesse ersparen, die für sie nicht nur hohe finanzielle Ausgaben, sondern zumeist eine enorme emotionale Belastung bedeuten. Den einfühlsamen Umgang mit den Mandanten hat Dr. Hartman-Hilter ebenso wie die Leidenschaft für den Beruf des Anwalts von ihrem Vater Hannes Hartman-Hilter geerbt. Er gründete 1964 die Anwaltskanzlei am Sendlinger Tor, diese leitet seine Tochter seit seinem Tod im Januar 2017. Ihr zur Seite stehen die Fachanwältin für Familienrecht und zertifizierte Mediatorin Alexandra Charles-Iken und der auch auf Spanisch und Englisch beratende Fachanwalt für Familienrecht Amadeus Hesselink.

Ihr umfangreiches und fundiertes Fachwissen gibt die engagierte Anwältin auch an den juristischen Nachwuchs weiter: Dr. Birgit Hartman-Hilter lehrt sowohl an der Hochschule München als auch an der Universität Passau. Für ihre fachliche Kompetenz wurde sie 2018 zum sechsten Mal in Folge in die Focus-Anwaltsliste als eine von „Deutschlands Top-Privatanwälten“ aufgenommen. Wer für ihren Rechtsbeistand nicht in die Kanzlei am Sendlinger Tor fahren möchte, kann auch einen Beratungstermin in Kirchseeon vereinbaren. Kontaktdaten und Informationen über die Kanzlei Hartman-Hilter unter www.familienrecht-muenchen.de

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Schwierig ist manchmal der Nachweis, dass sich der Unfall tatsächlich auf einer beruflichen Fahrt ereignet hat. Ort und Zeit des Unfalls ergeben sich regelmäßig aus dem polizeilichen Unfallbericht. Eine Bescheinigung des Arbeitgebers, die den Anlass der Fahrt bescheinigt oder bestätigt, dass die Arbeit wegen des Unfalls später oder gar nicht aufgenommen wurde oder auch Zeugen, die den beruflichen Anlass der Fahrt bestätigen können, sind hilfreich.

 

Dass nicht alle Reparaturkosten steuerlich absetzbar sind, hat der Bundesfinanzhof (BFH-Urteil v. 20.3.2014, VI R 29/13) in einem Fall entschieden, als der Steuerpflichtige auf dem Weg zur Arbeit sein Fahrzeug versehentlich falsch betankt hatte. Die daraus resultierenden Reparaturkosten für den entstandenen Motorschaden sind nicht als Werbungskosten absetzbar und können nicht neben der Entfernungspauschale geltend gemacht werden. Auch außergewöhnliche Aufwendungen – wie die Kosten der Falschbetankung – sind mit der Entfernungspauschale bereits abgegolten.

Wegeunfallkosten sind Werbungskosten.

Foto: Fotolia

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